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23.11.2017
Würde der Heimbewohner steht im Mittelpunkt
Karl Rombach besucht zusammen mit der CDA das Franziskusheim
VS-Schwenningen. Einrichtungsleiter Lothar Schropp vom Franziskusheim - Das Haus für Kinder und Senioren gewährte den CDA-Mitgliedern von Schwarzwald-Baar Einblicke in den Alltag seiner Pflegeeinrichtung. In Begleitung vom CDU-Landtagsabgeordneten Karl Rombach, dem CDA-Landesvorsitzenden Christian Bäumler und dem CDA-Kreisvorsitzenden Gottfried Schmidt führte Lothar Schropp und die Pflegedienstleiterin Sonja Benz, Mitglieder der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) durch die Einrichtungen. Dabei konnten sich die interessierten Gäste ein genaueres Bild vom Leben und Arbeiten im Seniorenheim machen. Von Gottfried Schmidt
Von links: CDA-Landesvorsitzender Dr. Christian Bäumler, Landtagsabgeordneter Karl Rombach, CDA-Kreisvorsitzender Gottfried Schmidt, Einrichtungsleiter Lothar Schropp. Foto: Seitz.
80 Pflegesätze stehen in dem Altenzentrum des Franziskusheims zur Verfügung. Der Alltag der Bewohner spielt sich auf insgesamt sieben Wohngruppen ab, inklusive gemeinsamer Mahlzeiten und den verschiedenen Pflegeangeboten. Dem Rundgang durch das Haus war eine Informationsrunde über die Geschichte und Angebote des Franziskusheims durch den Einrichtungsleiter vorausgegangen. Dabei erklärte er, dass die Pflege eine riesige Brandbreite habe. Beim Rundgang wurden auch die drei Wohngruppen besucht, in denen Bewohner wohnen, die an Demenz leiden. "Wir belassen die Senioren hier in ihrer eigenen Lebenswelt. Emotionale Aspekte wie Geborgenheit und Sicherheit sind da besonders wichtig", betont Schropp.
  
Zum Rundgang gehörte auch ein Besuch der Seniorentagespflege. Unter dem Motto "Tagsüber gut betreut und abends zu Hause" verbringen 12 Senioren in Gemeinschaft mit vielerlei Aktivitäten den Tag. "Pflegende Angehörige werden entlastet. Die Betreuungskosten übernehmen die Pflegekassen“, erläutert Schropp. Im Anschluss gab er auch einen Einblick über die Arbeitswelt in der Pflege aus der Sicht der Mitarbeiter und die Zukunft der Pflege. Dabei erwähnte Schropp, dass Altenpfleger im Durchschnitt 7,5 % weniger verdienen, als das Personal in der Erziehung. "Jetzt war ich schon das fünfte Mal hier, das wusste ich aber auch noch nicht“, so  der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Rombach. 
 
In der anschließenden Diskussion sprach Rombach von einem gelungen Besuch im Franziskusheim, in dem man die Menschlichkeit und Herzlichkeit zu den Bewohnern spürt. Der CDA-Kreisvorsitzende Gottfried Schmidt appellierte an die Gesellschaft  und an die Politik, dem Pflegeberuf einen höheren Stellenwert entgegenzubringen und betonte: "Schon Morgen kann jeder von uns auf Pflege angewiesen sein."

Der erste stellvertretende CDA -Bundesvorsitzender Dr. Christian Bäumler sprach sich für die Übernahme der Kosten der medizinischen Behandlungspflege durch die Krankenkassen aus. Die Kosten würden ohne sachlichen Grund der Pflegekasse aufgebürdet. Für die Beschäftigten in der Pflege fordert er eine bessere Bezahlung. Dies sei eine Frage der Anerkennung.