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20.12.2017
Rombach MdL (CDU): Erhöhung der Mittel für Tourismusförderung beschlossen
Pressemitteilung
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) des Wahlkreises Villingen-Schwenningen freut sich, dass der Landtag den Mitteln von 31,5 Millionen Euro für die Tourismusförderung des Landes heute am 20.Dezember 2017 im Rahmen der dritten Lesung des Haushaltsplans 2018/2019 zugestimmt hat. 
Auf Initiative der CDU haben die Grünen und die CDU Landtagsfraktion einen Änderungsantrag zu den geplanten Mitteln für die Tourismusförderung gestellt. Zusätzlich sollen nun 250.000 Euro in Pilotprojekte für die Umsetzung der neuen Tourismuskonzeption und zur Fortentwicklung der Heilbäder und Kurorte investiert werden. Dies ist auch für den Schwarzwald-Baar-Kreis, als attraktives Touristenziel, von besonderer Bedeutung.
 
Im Gegensatz zu den anderen Landeskreisen in Baden-Württemberg weist der Schwarzwald-Baar-Kreis eine seitwärts Bewegung in der Tourismusbranche auf. In einer kleinen Anfrage des Abgeordneten Rombachs, bestätigte das für Tourismus zuständige Justizministerium, dass die Übernachtungszahlen im Schwarzwald-Baar-Kreis bis 2016 kontinuierlich gestiegen sind. In 2017 sind diese Zahlen jedoch wieder leicht gesunken (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg). Auch mussten einige Gaststätten und Hotels im Landkreis schließen. Vertreter des Justizministeriums, sowie andere Experten des Fachgebietes Tourismus sind der Meinung, dass der leichte Rückgang unter anderem auf die sinkende Nachfrage an Betten, sowie den Fachkräftemangel zurück zu führen ist. 
 
Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden. Rombach begrüßt den Entschluss die zusätzlichen 250.000 Euro in Pilotprojekte des neuen Tourismuskonzeptes und in die Weiterentwicklung von Heilbäder- und Kurorten zu investieren. „Um den Menschen zu zeigen wie schön unsere Region ist, müssen wir mehr in die Vermarktung des Schwarzwaldes investieren. Ich freue mich, dass das mit neuen Mitteln vom Land unterstützt wird.“, so Rombach. 
 
Die Schließung einiger Gaststätten und Hotels in der Region ist ebenso eine bedenkliche Entwicklung. Diesem Trend gelte es entgegenzuwirken und neue Konzepte zu entwickeln. Insbesondere müsse die Aus-und Weiterbildung gestärkt werden. Auch brauchen  wir eine Flexibilisierung beim Arbeitszeitschutzgesetz. Die duale Ausbildung muss genauso hoch anerkannt sein wie die Hochschulausbildung. Dieses wird auch im Haushaltsplan 2018/2019 berücksichtigt, indem die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten im Land gefördert werden um als multifunktionale Bildungszentren das Erfolgsmodell „Duale Berufsausbildung“ zu stärken. Rombach sagt dazu: „Diese Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Fachkräftebedarfs im Land, von welchen die ländlichen Regionen profitieren können.“