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30.04.2018
Karl Rombach mit AK Umwelt im Nationalpark Bayerischer Wald
Der 1970 gegründete Nationalpark Bayerischer Wald ist der erste und damit älteste Nationalpark Deutschlands. Mit Landtagskollegen aus dem Arbeitskreis Umwelt der CDU-Landtagsfraktion besuchte Karl Rombach am 22. und 23. April 2018 das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas. Rombach war beeindruckt von der reichen Natur und Tierwelt. Die CDU-Umweltpolitiker holten sich dort Informationen und Anregungen für ihre politische Arbeit im Landtag von Baden-Württemberg.
Foto: CDU-Landtagsfraktion
Auf einer Fläche von 243 km² finden sich hier 320 km gut beschilderte Wanderwege und 170 km Langlaufloipen. Die Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava (Böhmerwald) bilden das Herzstück des Grünen Dachs Europas und sind mit 900 km² das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas.
 
Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, stellte die eindrucksvolle Entwicklung des Parks dar, die insbesondere deswegen durchgehend so erfolgreich war und ist, weil jeder der Ministerpräsidenten in Bayern sowie die CSU den Nationalpark unterstützten und vorantrieben. Auch in Zeiten, in denen die Geschichte des Parks leidvolle Erfahrungen mit sich brachte. So wurden in den 1990er Jahren große Teile des Waldes in den Hochlagen vom Borkenkäfer zerstört, was den Nationalpark nicht nur vor fachliche Herausforderungen stellte. Die damals mutige Entscheidung der Nationalparkleitung, nicht einzugreifen, stellte sich dabei als richtig heraus. Der Wald hat sich entgegen vieler Prognosen selbständig erholt und erscheint heute als naturbelassener Fichtenwald, den die Besucher lieben.

Der Nationalparkverwaltung liegen die zahlreichen Besucher ehrlich am Herzen, weshalb in der sogenannten Erholungszone auch private Investitionen mit leichtem Eventcharakter, wie der Baumwipfelpfad, ermöglicht wurden. Insgesamt ist der Nationalpark im Bayerischen Wald eine Erfolgsgeschichte, die mit ständig wachsenden Besucherzahlen den Tourismus in diesem strukturschwachen Gebiet belebt und zukunftsfähig gemacht hat. Der Besuch hat gezeigt, dass es möglich ist, das Prinzip „Natur Natur sein lassen“ konsequent zu leben und trotzdem Besuchern spannende naturnahe Erlebnisse zu ermöglichen.
 
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