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03.05.2018
Rombach: Wo sind jetzt all die Unterstützer des Wolfes?
Pressemitteilung
Karl Rombach MdL (CDU), Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Villingen-Schwenningen und Mitglied im Umweltausschuss des Landtags bedauert die verhaltenen Äußerungen von Seiten der Unterstützer der Wiederansiedlung des Wolfes. „Wo sind jetzt die Umwelt-und Naturschutzverbände und Tierschutzverbände, die im Grunde nie müde werden mit täglichen Pressemitteilungen ihre Vorstellungen kund zu tun? Verantwortung übernehmen sieht anders aus. Die Konsequenzen der Forderungen, welche man stellt, zu bedenken ist stets ein guter Ratgeber.“
 
Mit dem Schafsriss in Bad Wildbad sind erneut die Konsequenzen der Forderungen von Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie der Tierschutzverbänden bezüglich der Wiederansiedlung des Wolfes aufgezeigt geworden. Rombach ist durch sein Berufsleben als Landwirtschaftsmeister mit Fragen der Tierhaltung und des Naturschutzes vertraut. „Man versetze sich doch einmal in die Situation des Schafhalters, der jetzt bei Bad Wildbad mehr als 40 seiner Schafe verloren hat. Die Frucht jahrelanger Arbeit, ein hervorragendes Zuchtprogramm wurde in einer Nacht zerstört. In so einer Herde, da steckt viel Herzblut, das kann ich aus meiner beruflichen Erfahrung aus der Viehzucht sagen.“
 
„Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier. Wenn es plötzlich hässliche Bilder mit toten Tieren gibt, dann ist die Wolfsromantik dahin. Doch das ist die reale Natur“, so Rombach. Er fordere daher eine Bejagung des Wolfes. „Wir brauchen jetzt eine spezielle Regelung im Jagdrecht, die generell den Abschuss von Wölfen ermöglicht. Der Herdenschutz alleine reicht nicht. Der Umgang mit dem Wolf kann nur funktionieren, wenn der Wolf durch Abschüsse von menschlichen Ansiedlungen und Nutztieren ferngehalten wird. Nur das ist ein Wolfsmanagement, welches alle Konsequenzen und Verhaltensweise des Wolfes berücksichtigt“, erklärt Rombach.