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14.06.2018
Rombach MdL (CDU) fordert die Einführung einer Landarztquote und zusätzliche Medizinstudienplätze
Pressemitteilung
Der Landtag von Baden-Württemberg diskutierte heute, 14.06.2018, in einer aktuellen Debatte das Thema „Medizinische Versorgung in der Fläche sichern– mehr Landärzte für Baden-Württemberg“. Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU), der den Wahlkreis Villingen-Schwenningen vertritt, fordert mit der CDU-Landtagsfraktion die Einführung einer Landarztquote im Medizinstudium und 150 zusätzliche Medizinstudienplätze im Land. 
 
Aus aktuellem Anlass setzte die CDU-Landtagsfraktion das Thema medizinische Versorgung auf die Tagesordnung der Plenardebatte. Zusätzlich zu den guten Maßnahmen, welche bereits vom Land durchgeführt werden, braucht Baden-Württemberg weitere Instrumente um die medizinische Versorgung flächendeckend sicherstellen zu können. Kürzlich wurde es den Ländern freigestellt eine Landarztquote von bis zu 10 Prozent an den Universitäten einzuführen. Durch die Quote kann ein gewisser Teil der Medizinstudienplätze an die Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden, welche sich verpflichten nach dem Abschluss ihres Studiums für bis zu zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen tätig zu sein. 
 
„Das Thema medizinische Versorgung ist auch für den Wahlkreis Villingen-Schwenningen bedeutend. Hier fehlen bereits heute Hausärzte in den ländli-chen Regionen. Wir müssen uns für die flächendeckende medizinische Versorgung stark machen. Eine Landarztquote ist ein gutes Instrument um den Anreiz zu schaffen, dass sich junge Ärzte im ländlichen Raum niederlassen“, so Rombach.
 
Um auch in Zukunft die medizinische Versorgung aufrecht halten zu können, muss dafür gesorgt werden, dass der Nachwuchs im medizinischen Bereich ge-stärkt wird. 35 Prozent der heute praktizierenden Hausärzte sind über 60 Jahre alt, somit stehen viele Ärzte kurz vor der Pension. Deswegen fordert Rombach und die CDU-Landtagsfraktion auch 150 zusätzliche Studienplätze für Medizin im Land.