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05.04.2019
Mit dem Zug nach Stuttgart
Informationsfahrt auf der Gäubahn mit Nahverkehrsexperte Ulrich Grosse
Auf Einladung von Stefan Teufel MdL, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Rottweiler Landtagsabgeordneter, hat sich Karl Rombach MdL, der im Landtag dem Verkehrsausschuss vorsitzt, am Dienstag 2.4.2019 auf eine Gäubahninformationsfahrt gemacht. Der Nahverkehrsexperte Ulrich Grosse hatte die Fahrt initiiert. Zusammen mit ihrem Abgeordnetenkollegen Daniel Karrais MdL nutzten Rombach und Teufel die Fahrt von Rottweil nach Stuttgart, um sich von Grosse die zukünftige Anbindung der Gäubahn an die Landeshauptstadt während der Bauarbeiten zu Stuttgart 21 erläutern zu lassen. Des Weiteren ging es um die Stabilität des Fahrplans.
Bild: Teufel.
„Es war uns wichtig, einen Schulterschluss zu zeigen und gleichzeitig nochmals auf den neuesten Stand gebracht zu werden“, so Teufel. Rombach erklärt: "Ich danke herzlich Stefan Teufel und Ulrich Grosse für die Organisation der Informationsfahrt, bei der wir viele informative Einblicke erhielten."

Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21 wird die Anbindung der Neubaustrecke Richtung Ulm wie bereits planfestgestellt über die Station unter der Messe-Piazza und die Anbindung der Gäubahn wie zwischen allen Projektpartnern 2015 einvernehmlich beschlossen über die Station „Drittes Gleis“ erfolgen. Die Grundsatzentscheidung für die Lösung mit dem Bau eines dritten Gleises am Flughafenterminal parallel zu den bestehenden beiden S-Bahn-Gleisen ist nach dem Filderdialog getroffen worden. 

Rombach erklärt: "Zusammen mit Stefan Teufel setze ich mich für einen zügigen Ausbau der Gäubahn ein." Teufel macht klar: „Wir stehen zum Ausbau der Gäubahn im Zuge von Stuttgart 21 und unterstützen, dass sich die neuen Möglichkeiten positiv für die Region auswirken."

Ulrich Grosse führte weitere Fakten an:
 
- Aus Sicht der Gäubahn-Anrainer gewinnt die Schienenverbindung zum Flughafen und zur Messe in Folge von Stuttgart 21 erheblich an Attraktivität: Von Rottweil aus verkürzt sich die Fahrtzeit im Fernverkehr von 122 auf 59 Minuten um mehr als eine Stunde; von Freudenstadt aus im Regionalverkehr von 93 auf 76 Minuten um mehr als eine Viertelstunde.
 
- Für viele Gäubahn-Nutzer, insbesondere für viele Berufspendler, die nicht im direkten Umfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs arbeiten, wird diese Unterbrechung sogar mit einem teils erheblichen Reisezeitgewinn verbunden sein. Denn – anders als heute – können die Pendler dann bereits am Regionalhalt in Stuttgart-Vaihingen auf die S-Bahn oder die Stadtbahn umsteigen und in direkter Nähe ihres jeweiligen Arbeitsplatzes aussteigen.
 
- Der Flughafen wird für Gäubahn-Anrainer auch im Interimszeitraum über die S-Bahn und über die Stadtbahn erreichbar sein. Das gilt auch für die Zeit während der geplanten einjährigen Sperrpause der S-Bahn zur Erstellung der Station „Drittes Gleis“ am Flughafen.
 
- Es sollte trotz möglicher temporärer Beeinträchtigungen infolge der Realisierung des Projekts Stuttgart 21 nicht in Vergessenheit geraten, in welch hohem Maße insbesondere die Gäubahn-Anrainer und der Filder-Raum von der künftigen Verkehrsdrehscheibe Filder profitieren werden.
 
„Jeder von uns weiß, dass Bauarbeiten generell auch mögliche Beeinträchtigungen auf Zeit mit sich bringen. Es geht nun darum, schnell voranzukommen und diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“ so Grosse abschließend.


 
 
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