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09.07.2019
CDU-Landtagsabgeordneter informiert sich über Test zur Plastikvermeidung
Pressemitteilung
Am 4. Juli 2019 informierte sich Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) über einen Test zur Plastikvermeidung beim Obst- und Gemüseverkauf im Supermarkt. Anlass für die Einladung war ein großer Test, den REWE derzeit in rund 630 Märkten in Südwestdeutschland durchführt. Dabei werden Bio-Obst und Bio-Gemüse weitestgehend ohne Plastik oder in umweltfreundlicheren Verpackungen angeboten. Mit diesem groß angelegten Pilotversuch ist REWE Vorreiter in der Branche. Bei dem Test werden wichtige Erfahrungen gesammelt: Ausgewertet wird, wie sich die jeweiligen Maßnahmen etwa auf die Frische und die Haltbarkeit der Produkte auswirken, wie praktikabel sie sind und ob sie vom Kunden angenommen werden.  Anhand der Ergebnisse und Erkenntnisse werden dann weitere Schritte abgeleitet.
CDU-Landtagsabgeordneter Karl Rombach, REWE Südwest Pressesprecherin Sabine Stachorski und Marktmanager Andreas Puzik. Foto: Rewe
 

Vor Ort im REWE Markt Am Krebsgarten in Villingen-Schwenningen informierte sich Karl Rombach MdL über die Maßnahmen: „Angesichts der weltweiten Umweltverschmutzung müssen wir den Plastikmüll reduzieren. Deshalb sollte bei Verpackungen die Devise „Vermeiden, Verringern, Verbessern“ gelten“, so der Abgeordnete.

Marktmanager Andreas Puzik erläuterte die alternativen Lösungen: „Bei Bio-Süßkartoffeln nutzen wir das sogenannte „Natural Branding“, also die Kennzeichnung mit Laser. Bei den Bio-Zucchini setzen wir Klebebanderolen statt Folienverpackungen ein. Zudem kommt Graspapier oder zertifiziertes Papier bei Schachteln für verpacktes Obst zum Einsatz.“ Bei hochempfindlichen Waren wie Beerenfrüchte sowie Blattsalate wie Feldsalat oder Rucola könne man aber noch nicht auf Verpackungen verzichten. „Verpackungen sind nie Selbstzweck. Gerade bei diesen sommerlichen Temperaturen gewähren sie Schutz für Haltbarkeit und Frische“, erläutert der Martkmanager.

Nachdem der Test in der Woche nach Ostern startete, liegen jetzt erste Ergebnisse vor. „Unsere Kunden nehmen das Angebot sehr gut an und greifen auch zum Mehrweg-Frischenetz, um die Ware zu transportieren“, zieht Pressesprecherin Sabine Stachorski Bilanz. Das jährliche Einsparpotenzial liege bei 90.000 Kilogramm Verpackungsmaterial, davon seien bis zu 60.000 Kilogramm Kunststoff.

Lobende Worte fand der Abgeordnete auch für das große regionale Sortiment, das der Supermarkt führt. „Produkte aus der Umgebung fördern nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern die kurzen Transportwege schonen auch die Umwelt“, begründet Karl Rombach. Zum Konzept der REWE gehört deshalb auch, den Backshop im Eingangsbereich an einen regionalen Bäcker zu vergeben. Einmal vor Ort nutze der Abgeordnete die Gelegenheit, um sich bei Susanne Dichtl-Krachenfels, Geschäftsführerin der Bäckerei Krachenfels, die dort eine Filiale betreibt, über die Herausforderungen des Bäckerhandwerks zu informieren.