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13.09.2019
Bekenntnis zum Schutz und Erhalt des heimischen Waldes - Rombach MdL zur Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion in Ulm
Pressemitteilung
Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion, die im Vorfeld der Haushaltsberatungen am 11. und 12.9.2019 in Ulm stattfand. Das deutliche Bekenntnis zum Erhalt und Schutz der heimischen Wälder hält Rombach für einen der zentralen Beschlüsse.
„Die „Ulmer Beschlüsse“ der CDU-Landtagsfraktion zeigen wichtige Maßnahmen und Vorschläge für die Zukunft unserer Heimat Baden-Württemberg auf. Wir setzen damit ein klares Signal für eine zukunftsorientierte Politik. Unsere Schwerpunkte für die jetzt anstehenden Haushaltsberatungen sind Bildung und Forschung, Ländlicher Raum und dabei insbesondere der Schutz des Waldes sowie eine Stärkung des Polizei- und Justizsystems“, sagt Karl Rombach.

 

In den Verhandlungen über den Doppelhaushalt 2020/2021 müssten Prioritäten klar benannt werden. In den wichtigen Bereichen der Bildungspolitik, des Natur- und Kulturraums im Ländlichen Raum sowie des Sicherheitsapparates und Rechtsstaats seien Maßnahmen und gezielte sowie effiziente Investitionen notwendig, so Rombach. „In der Schulausbildung müssen wir die Qualität des Unterrichts hochhalten, um einen weiteren Leistungsabfall, der seine Ursprünge in der grün-roten Schulpolitik hat, zu stoppen. Beim Blick auf den Lehrermangel und die Situation mancher Schulen im Ländlichen Raum sind Einsparungen hier nicht zu verantworten“, sagt Rombach. Auch in der Inneren Sicherheit erwarteten sich die Bürger zurecht einen handlungsfähigen und starken Staat. Ein effektives Arbeiten der Justizverwaltung und der Landespolizei müsse gewährleistet sein.

 

Besonders hervorheben möchte Rombach das in Ulm beschlossene Papier „Waldland Baden-Württemberg“, in dem die CDU-Landtagsfraktion konkrete Forderungen zum Erhalt und zum Schutz der heimischen Wälder aufstellt und die Bedeutung des Waldes etwa für den Naturhaushalt, das Klima, den Wasserhaushalt und die Reinhaltung der Luft betont.

 

Rombach erklärt: „Für die CDU-Landtagsfraktion hat der Schutz der Wälder oberste Priorität. Eine weltweite Aufforstung kann dazu beitragen, zwei Drittel der menschengemachten CO2-Emmission aufzunehmen. Vor allem setzen wir uns für den Erhalt des Wirtschaftswalds ein, denn dieser bindet CO2 am Effektivsten. Wir haben uns darauf verständigt zu prüfen, inwieweit bisher ungenutzte Flächen für die Aufforstung miteinbezogen werden können. Auch bisher für robust befundene Baumarten sind von den Klimaveränderungen betroffen. Daher gilt es die Forschung zu klimastabilen Wäldern zu intensivieren und dabei auch auf nichtheimische Baumarten zurückzugreifen. Auch wollen wir die Waldbesitzer personell und finanziell unterstützen.“ Die CDU wolle außerdem den Notfallplan des Ministeriums für Ländlichen Raum rasch in die Umsetzung bringen. Rombach weiter: „Zur Beratung langfristiger Maßnahmen und der Erarbeitung eines ‚Masterplans Wald‘ nehmen wir die Einrichtung einer Arbeitsgruppe oder eines Runden Tisches in den Blick, damit alle relevanten Akteure dabei eingebunden werden können.“ Eine allgemeine Ausgewogenheit zwischen Stadt und Land müsse die Politik ohnehin stets im Auge haben.

 

„Das Finanzministerium ist längst im Verzug, konkrete Vorschläge für den Haushaltsentwurf den regierungstragenden Fraktionen auf den Tisch zu legen“, so Rombach.