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09.10.2019
Rombach: Schutz der Bienen notwendig – Volksbegehren zielt in die falsche Richtung
Beratung über Entwicklung bei Bienenpopulation im Landwirtschaftsausschuss

Pressemitteilung. Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) befürwortet Maßnahmen zum Schutz der Bienen im Land und sieht Baden-Württemberg hier gut aufgestellt. Dies belege in aller Deutlichkeit die Antwort der Landesregierung auf Rombachs Antrag „Bienen sind nützlich - Einsatz für Artenvielfalt und die natürlichen Lebensgrundlagen“, der in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Ländlichen Raum im Landtag beraten wurde.

„Bienen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Ökosystems und leisten einen großen Beitrag zur Sicherung und Steigerung pflanzlicher Erträge in der Landwirtschaft und im Obst- und Gartenbau. Es ist daher ermutigend, dass im Land bereits jetzt viel für den Schutz der Bienen unternommen wird. Der Anstieg der Völker an Honigbienen in den in letzten zehn Jahren im Land ist eine positive Entwicklung“, sagt Rombach. Besonders entscheidend für den Artenschutz sei die gute Zusammenarbeit mit den Imkern, den Landwirten, den Obstbauern und den Winzern.

 

„Aus der Antwort des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf meinen Antrag geht hervor, welche Schlüsselfunktion Imker und Landwirte für den Artenschutz ausüben“, so Rombach, „Was Imker, Landwirte, Winzer und Obstbauern für den Artenschutz tun, muss große Wertschätzung erfahren. Hier müssen wir gemeinsam und besonnen weiter vorangehen. Das Volksbegehren „Rettet die Biene“ jedoch gefährdet dies durch überzogenen Forderungen.“

 

Rombach hält Kooperationen zum nachhaltigen Schutz der Bienen unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten für sinnvoll, wie sie zum Beispiel die Landesimkereiverbände gemeinsam mit den Naturparks im Land und der Wirtschaft unterhielten. Auch gäbe es mehrere Landesprogramme, die Fördertatbestände und Anreize für Landwirte zur Schaffung von Blühwiesen enthielten. Hier sei in erster Linie das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl – FAKT zu nennen, so Rombach in einer Mitteilung.