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20.12.2019
Rombach begrüßt Einführung der Landarztquote
Pressemitteilung
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) begrüßt die Einführung der Landarztquote in Baden-Württemberg. Kurz vor der Weihnachtspause hatte sich die grün-schwarze Regierungskoalition auf dieses Instrument zur Bekämpfung des Mangels an Landärzten geeinigt. 
„Die Landarztquote kommt und die CDU hat sich hier durchgesetzt. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Gesundheitspolitik im Land, da es nun einen effektiven Mechanismus gegen den Ärztemangel in unterversorgten Regionen gibt. Gerade für den Schwarzwald-Baar-Kreis ist dies eine hervorragende Nachricht, die auch wir hier in unserer Region vom Ärztemangel betroffen sind“, sagt Rombach, der sich schon seit mehreren Jahren für die Landarztquote einsetzt.

Mit der Landarztquote konnte die CDU-Landtagsfraktion eine ihrer zentralen Forderungen innerhalb der Landesregierung durchsetzen. Zukünftig werden 75 Medizinstudienplätze jährlich an Studentinnen und Studenten vergeben, die sich verpflichten, nach ihrem Studium zehn Jahre in unterversorgten Regionen zu arbeiten. Das bedeutet 75 neue Landärzte für Baden-Württemberg – Jahr für Jahr. Die Quote geht nicht zu Lasten der übrigen Ärzteversorgung, denn die Gesamtzahl der Medizinstudienplätze im Land wird parallel zur Einführung der Landarztquote um 10 Prozent auf 1.650 erhöht. Für die Zulassung zum Medizinstudium gelten dann neben der Abiturnote auch noch andere Auswahlkriterien. Damit wird das Medizinstudium auch für Menschen ohne einen Abiturschnitt von 1,0 geöffnet. Berücksichtigt werden dann beispielsweise eine vorhandene Ausbildung als Krankenschwester oder Krankenpfleger. Die Landarztquote schafft so auch ein neues Modell für den Weg in den Arztberuf.

„Angesichts von überfüllten Praxen und oft sehr langen Wartezeiten bei Hausärzten und der häufig schwierigen Suche nach einem Nachfolger für die Praxis, wenn Ärzte in den Ruhestand gehen, ist die Landarztquote ein wichtiger Schritt für die medizinische Grundversorgung im Schwarzwald-Baar-Kreis. Es braucht zudem neue Konzepte wie etwa die Telemedizin und den engen Austausch von Krankenkassen, Krankenhäusern und auch den Unternehmen, um zu neuen und nachhaltigen Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum zu kommen“, so Rombach.