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20.04.2020
Tourismus und Gastronomie: Perspektiven aufzeigen – weitere Lockerungen in den Blick nehmen
Pressemitteilung
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) begrüßt die ersten Lockerungen der verschiedenen Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie im Grundsatz, sieht aber Versäumnisse in den Bereichen Tourismus und Gastronomie. Beide Branchen leiden schwer unter den bestehenden Verordnungen. In vielen Unternehmen reicht die Liquidität nur noch wenige Wochen.
„Klar ist, dass der Gesundheitsschutz Vorrang hat und strenge Maßstäbe zur Eindämmung des Infektionsgeschehens auch weiterhin richtig sind. Jedoch hätte man angesichts des in den letzten Wochen von der Gesellschaft erlernten Verhaltens wie des Abstandsgebots und der Hygiene-Maßnahmen mutiger sein können, um das Ausmaß der Krise für die Betriebe weiter so gering wie möglich zu halten. Die anstehenden Lockerungen sind zwar ein wichtiges Zeichen, aber auch erst ein kleiner Anfang. Aus meiner Sicht muss der Gastronomie und dem Tourismusbereich eine Perspektive aufgezeigt werden“, sagt Karl Rombach. Dafür setze sich auch die CDU-Landtagsfraktion als Ganzes ein. 

 

Die bisherigen Hilfsmaßnahmen seien nur ein erster Schritt und für viele Betriebe, gerade im ländlichen Raum, nicht ausreichend, um ihrer existenziellen Bedrohung entgegenzutreten. „Wir müssen alles dafür tun, um Schließungen und zahlreiche Firmenpleiten zu verhindern. In der Gastronomie und der Beherbergung sind nun kreative Lösungen und die enge Einbindung der Unternehmer gefragt. Abstandsregeln und andere Vorgaben müssen und können in vielen Bereichen auf diese Weise eingehalten werden. So könnten wieder erste Angebote für Personen desselben Hausstands eröffnet werden“, sagt Rombach.

 

„Die Menschen müssen sich weiterhin an die geltenden Bestimmungen halten. In den letzten Wochen hat dies aber überaus gut funktioniert. Wir sollten hier den Menschen unser Zutrauen signalisieren. Sollten weitere Lockerungen nicht in naher Zukunft erfolgen können, müssten wir uns über weitere, auch finanzielle, Unterstützungsmaßnahmen vonseiten des Staates Gedanken machen. Dies kann auch kein Dauerzustand sein“, sagt Rombach.