Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
28.04.2020
Rombach fordert von Minister Untersteller praktisches Handeln zum Erhalt der Wälder
Pressemitteilung
„Um die Wälder im Land dauerhaft erhalten zu können, brauchen wir jetzt dringend mehr Nasslager für Holz. Wenn Minister Untersteller die drohende Dürre als Warnung bezeichnet, sollte er jetzt die zügige Genehmigung von Nassholzlagern ermöglichen“, erklärt Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen).

„Sehr viele Bäume in unseren Wäldern sind geschwächt, beschädigt oder umgeknickt“, sagt Rombach weiter. Grund seien die Dürre und der Borkenkäferbefall in der jüngsten Vergangenheit sowie die Stürme „Sabine“ und „Bianca“. Rombach sieht Handlungsbedarf. „Beschädigte Bäume müssen jetzt gefällt werden, um einen erneuten massiven Borkenkäferbefall zu verhindern. Doch wegen der Corona-Pandemie ist es so gut wie unmöglich das Holz zu verkaufen. Eine schnelle und pragmatische Einrichtung von Nasslagern ist dafür die bewährte Lösung, wie sie zum Beispiel auch nach dem Orkan Lothar genutzt wurden.“ 

Rombach beklagt, dass die schnelle und pragmatische Einrichtung der nötigen Nasslager durch das Vorgehen der Umweltbehörden vor allem durch teils sehr enge Auslegung der rechtlichen Vorgaben verhindert werde. Rombach erwartet vom zuständigen Minister Untersteller, dass er landesweit eine zügige Genehmigung von Nasslagern durch entsprechende Vorgaben ermöglicht. „Der drohende Borkenkäferbefall könnte zu großflächiger Entwaldung führen. Schnelle und konkrete Lösungen sind notwendig, um die Wälder zu erhalten“, so Rombach.