Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Ausgaben des Bürgerbriefs
Bürgerbrief 17.04.2020
 

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in den letzten Tagen und Wochen haben mich viele Anfragen von Bürgern, häufig auch von Unternehmern und Selbstständigen, zur aktuellen Situation der Corona-Pandemie erreicht. Schon seit einiger Zeit leben wir jetzt mit veränderten Verhaltensregeln, einem gänzlich anderen Alltag und vielen, aber dennoch notwendigen Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen spürbar verlangsamt haben und dafür gesorgt haben, dass unsere Krankenhäuser in Deutschland nicht überlastet sind. Die Maßnahmen zeigen erste kleine Erfolge und ich bin allen Bürgerinnen und Bürgern dankbar, die sich an die Verordnungen halten und ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Sowie mein Dank natürlich zuvorderst all jenen gilt, die an vorderster Front unser Land am Laufen halten und in systemrelevanten Berufen arbeiten.

 

Es ist nun richtig, Schritt für Schritt zu Lockerungen in den einzelnen Bereichen zu gelangen, gerade um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen so gut es geht abzufedern. Was die in dieser Woche beschlossenen Lockerungen angeht, sehe ich hier wichtige Zeichen nach vorn. Unter Voraussetzung des Gesundheitsschutzes brauchen vor allem der Tourismus und die Gastronomie dringend eine Perspektive! Hier stehen viele Betriebe vor dem Aus und vielerorts reichen die bisherigen Soforthilfen und Kredite nicht aus. Wir müssen alles dafür tun, um Schließungen zu verhindern. Daher sind nun kreative Lösungen und die enge Einbindung der Unternehmer gefragt. Abstandsregeln und andere Vorgaben müssen und können in vielen Bereichen auf diese Weise eingehalten werden. So könnten wieder erste Angebote für Personen desselben Hausstands eröffnet werden.

 

Geben Sie auf sich Acht und bleiben Sie gesund!

 

 

 

150 Millionen Euro Soforthilfe für die Kommunen im Land

 

 

Das Land Baden-Württemberg stellt den Kommunen eine Soforthilfe in Höhe von 150 Millionen Euro zur Verfügung. Einnahmeausfälle kommen etwa durch die Schließung von Kindergärten und Kindertagesstätten zustande, ebenso verzichten viele Städte und Gemeinden auf die Erhebung der Elternbeiträge und weiterer laufender Gebühren. Ich begrüße, dass das Land den Kommunen in dieser Situation unter die Arme greift und Einnahmeausfälle mitträgt.

 

Schwarzwald-Baar-Kreis mit der Integrierten Leitstelle gut aufgestellt

 

 https://karl-rombach.de/image/news/601.jpg

Bildrechte: Südkurier, Redaktion Villingen-Schwenningen, Hanna Mayer

Mit der Integrierten Leitstelle des DRK und des Landkreises in direkter Nachbarschaft zum Hauptstandort des Schwarzwald-Baar-Klinikums in Villingen-Schwenningen mit der zur Verfügung stehenden Infrastruktur, etwa dem Hubschrauberlandeplatz, ist unser Landkreis gut aufgestellt. In der gegenwärtigen Krise sehen wir, wie gut hier die Zusammenarbeit funktioniert und wie flexibel und schnell eingegriffen werden kann – zum Wohl der Bürger in der gesamten Region.

 

Aktive Unternehmer im Kreis arbeiten an Masken

 

 

Es ist für mich immer wieder ermutigend zu erleben, dass unsere heimischen Unternehmen die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie mit Initiative, Innovation und Verantwortung anpacken. Links ist ein Gesichtsschutz zu sehen, der von einer Firma der Burger-Group aus Schonach produziert wird. Das rechte Bild zeigt, wie ich die Easy-Maske der Firma Stern 3 D aus Niedereschach anprobiere.

 

 

Unterstützung des Einzelhandels

 

 Wir müssen unsere Einzelhändler und regionalen Produzenten stärken und unterstützen. Wer regional kauft, der hilft mit, unsere Heimat zu erhalten und unterstützt ebenso aktiv Landwirte aus der Region. In vielen Bereichen wird ein kostenloser Lieferdienst angeboten, für alle Bürgerinnen und Bürger, die in der momentanen Situation nicht einkaufen gehen können oder dürfen. Bitte unterstützen Sie Ihre Händler und Produzenten vor Ort. Die Kampagne des Ministeriums für Ländlichen Raum finden Sie unter: www.vondaheim.de

 

 

 

 

Planungssicherheit und Investitionsmöglichkeiten für die Hochschulen

 

Wir stärken den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg und senden ein klares Bekenntnis für Forschung und Lehre im Land der Dichter und Denker, der Tüftler und Erfinder. Mit der Hochschulfinanzierungsvereinbarung 2021-2025 stellt das Land den Hochschulen doppelt so viele zusätzliche Landesmittel pro Jahr zur Verfügung wie in der aktuell laufenden Vereinbarung. Dies entspricht einem Betrag von rund 1,8 Milliarden Euro.

Auch die Hochschule Furtwangen und der Standort der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen können nun im Rahmen der neuen Hochschulfinanzierungsvereinbarung verlässlich planen und zur Verfügung stehende Gelder gezielt investieren.

 

Land fördert 14 Städtebauprojekte im Schwarzwald-Baar-Kreis

 

 

Städtebauförderung als strukturelle Daueraufgabe kann in der jetzigen wirtschaftlichen Eintrübung stabilisierend wirken. Erfahrungsgemäß löst ein Euro Förderung acht Euro an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen aus. So können Arbeitsplätze vor allem im regionalen Handwerk gesichert werden. Über die 14 geförderten Erneuerungsprojekte im Schwarzwald-Baar-Kreis freue ich mich sehr. Das Land hat für die 14 Projekte Förderungen in Höhe von insgesamt 7,43 Millionen Euro bewilligt. Eine Million Euro werden alleine für die Quartierentwicklung in der ehemaligen Mangin-Kaserne in Villingen-Schwenningen bereitgestellt. Jeweils 800.000 Euro fließen in die städtebauliche Erneuerung der Ortsmitte in Dauchingen und in Mönchweiler.

 

 

Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes

 

 

Mit über 10 Millionen Euro fördern wir die kommunale Tourismusinfrastruktur im Land - eine Rekordsumme. Es muss nach der Krise wieder bergauf gehen. Der Tourismus spielt bei uns im Schwarzwald eine große Rolle. Für die Modernisierung des Kurparks in Triberg gewährt das Land daher auch einen Zuschuss von 38 Prozent in Höhe von 96.924 Euro. Durch die jetzige Ausnahmesituation wurde der Tourismus im Schwarzwald-Baar-Kreis hart getroffen. Es ist eine gute Nachricht, dass das Land dieses Jahr die bisher höchste Gesamtsumme im Tourismusinfrastrukturprogramm bewilligt hat. So werden Voraussetzungen geschaffen, damit es nach den Infektionsschutzmaßnahmen wieder bergauf gehen kann.

 

 

Straßenbauprojekte gehen trotz Corona weiter

 

 

Der Großteil der Straßenbauprojekte im Schwarzwald-Baar-Kreis soll laut Regierungspräsidium Freiburg trotz der Corona-Krise weitestgehend störungsfrei und ohne Verzögerungen ablaufen.

Zwar seien durch die Abstandsregeln, die von der Berufsgenossenschaft Bau vorgegeben seien, Kommunikation und Zusammenarbeit erschwert, doch habe dies noch keine Konsequenzen für den Gesamtbauablauf. Besonders liegt mir das Projekt Lückenschluss B 33 / B 523 am Herzen. Ich bin froh, dass dieses wirtschaftlich bedeutsame Projekt wie vorgesehen weiter vorangetrieben wird. Ich danke unserer Straßenbauverwaltung, dass sie in dieser schwierigen Situation hervorragend arbeitet, so dass keine Verzögerungen erkennbar sind und die Maßnahmen ohne Beeinträchtigungen laufen.

 

 

 

 

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!



 

 

Ihr Landtagsabgeordneter Karl Rombach
für den Wahlkreis 54 Villingen-Schwenningen

 
Bürgerbüro
Sommerbergstraße 26, 78136 Schonach
Tel. 07722 916999, Fax 07722 866606

 
Landtag
Konrad-Adenauer-Straße 3, 70173 Stuttgart
Tel. 0711 2063952, Fax 0711 206314952

 

karl.rombach@cdu.landtag-bw.de

 

www.karl-rombach.de

 

 


Datenschutzhinweis: Die E-Mail-Adressen für diesen Newsletter wurden im Rahmen der Erfüllung parlamentarischer Aufgaben elektronisch abgespeichert. Eine Übersendung erfolgt im Interesse politischer Information. 

Wenn Sie den Bürgerbrief nicht mehr erhalten möchten, können Sie sich 
hier vom Bürgerbrief abmelden.

Ein Abonnement ist jederzeit 
hier möglich.