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13.04.2018
Teufel MdL und Rombach MdL: Demografischen Wandel aktiv gestalten
Pressemitteilung
Die beiden Landtagsabgeordneten Stefan Teufel und Karl Rombach (beide CDU) sprechen sich für die Einführung eines verpflichtenden, gesellschaftlichen Jahres für junge Frauen, Männer und Migranten aus. Aus aktuellem Anlass der Demografie-Debatte im Landtag am 11.April trafen sich die CDU-Landtagsabgeordneten mit Michael Stöffelmaier, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands Schwarzwald-Baar-Kreis und dem ehemaligen Bürgermeister in Niedereschach, Otto Sieber, zu einem Gespräch in Stuttgart, bei welchem das Thema gesellschaftliches Jahr intensiv diskutiert wurde. 
 
Der demografische Wandel wirkt insbesondere im Gesundheitswesen. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen im Land ist bereits in den letzten Jahren von gut 210 000 im Jahr 1999 auf gut 330 000 im Jahr 2015 angestiegen. Mit dem bereits herrschenden Fachkräftemangel wird der demografische Wandel das Gesundheits- und Pflegesystem in Deutschland zusätzlich belasten. „Diesen gesellschaftlichen Wandel müssen wir mit neuen Maßnahmen angehen“, so Teufel. Auch Rombach betonte: „Wir sind den demografischen Herausforderungen nicht chancenlos ausgeliefert. Es geht jetzt darum die Möglichkeit zu ergreifen im Dialog Maßnahmen zu entwickeln, um den demografischen Wandel mit zu gestalten und damit den Grundstein dafür zu legen, dass es auch in Zukunft generationengerecht in Baden-Württemberg zugeht.“ 
 
Mit einem verpflichtenden, gesellschaftlichen Jahr entgegnen junge Menschen  dem gesellschaftlichen Wandel und lernen, Verantwortung gegenüber älteren Generationen zu übernehmen. „Der gesellschaftliche Zusammenhalt unserer Bevölkerung braucht wieder mehr humane, menschliche Werte, um auch weiterhin eine gute Lebensqualität bis ins Alter zu gewährleisten“, so Teufel. 
 
Stöffelmaier und Sieber unterstützen den Vorstoß der Landtagsabgeordneten Teufel und Rombach. Stöffelmaier betonte, dass die Einführung eines verpflichtenden, gesellschaftlichen Jahres nicht das Problem des Fachkräftemangels in der Pflege löst. Es müsse weiterhin stark an der Gewinnung von Fachkräften in der Pflege gearbeitet werden. Durch die Einführung eines verpflichtenden, gesellschaftlichen Jahres können die Dienstleistenden jedoch wichtige Unterstützung leisten und das Pflegepersonal entlasten.