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25.09.2018
VS-Pfaffenweiler: Tierseuchenkasse beschließt höchstmögliche finanzielle Unterstützung
Pressemitteilung
Der Beihilfeausschuss der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg hat einer außerordentlichen Beihilfe i.H.v. 15.000 EUR für die Fam. Schwörer zugestimmt, dies teilte Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (Wahlkreis Villingen-Schwenningen, CDU) bei einem persönlichen Besuch auf dem Hof der Schwörers in VS-Pfaffenweiler mit. Der landwirtschaftliche Betrieb hatte 54 Milchkühe und Rinder, fast den gesamten Milchviehbestand, durch Botulismus, eine bakterielle Vergiftung, verloren. Durch die großzügige Spendenbereitschaft der Bevölkerung und die schnellstmögliche Bewilligung durch die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg konnte der Familie schnelle und unbürokratische Hilfe zukommen. 
Von links: Markus und Susanne Schwörer mit Karl Rombach MdL bei der Überreichung der Mitteilung der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg. Bild: Büro Rombach.
„Als Tierhalter weiß ich, wie betrüblich es ist, vor einem leeren Stall zu stehen. Keine Geldzahlung kann einen Tierverlust aufwiegen, wo ein Landwirt viel Herzblut in Aufzucht und Pflege gesteckt hat“, erklärt Rombach anlässlich seines Besuchs auf dem Hof von Familie Schwörer.
 
Unmittelbar als Familie Schwörer ihn im Juli über den Ausbruch der Tierkrankheit auf ihrem Hof informierte, ist Rombach aktiv geworden und konnte mitteilen, dass ein geplanter Beihilfeantrag an die Tierseuchenkasse Gegenstand der nächsten planmäßigen Beihilfeausschusssitzung am 19. September 2018 sein werde. 
 
Rombach erläutert: „Der Beihilfeausschuss der Tierseuchenkasse bewilligte die höchste rechtlich mögliche Summe. Die Zahlung der Tierseuchenkasse kann nur einen Teil des Schadens ersetzen, das EU-Recht gibt den Rahmen vor.“
 
Botulismus sei keine gelistete Krankheit, weshalb die Zahlung als außerordentliche Beihilfe nach EU-Subventionsrecht als De-minimis-Zahlung durchgeführt wird, demnach darf ein Betrieb im Zeitraum von drei Jahren höchstens 15.000 Euro De-minimis-Beihilfen erhalten.
 
„Mit der Beihilfezahlung und den eingegangenen Spenden aus der Bevölkerung kann der finanziell entstandene Schaden teilweise ausgeglichen, sowie der Erhalt des Hofes und die Zukunft des Milchviehbetriebs der Familie Schwörer gewährleistet werden. Allen Spenderinnen und Spendern danke ich auch herzlich für Ihre beispiellose Bereitschaft zu helfen. Ich wünsche der Familie Schwörer viel Erfolg und eine glückliche Hand beim Aufbau einer neuen Herde sowie allzeit gesunde Tiere“, so Rombach.