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21.12.2018
Wasser als Lebensmittel Nr. 1 im Fokus - Rombach MdL stellt Antrag zur Wasserversorgung
In der letzten Plenarwoche des Landtags von Baden-Württemberg stellte Wahlkreisabgeordneter Karl Rombach MdL (Wahlkreis Villingen-Schwenningen) gemeinsam mit weiteren Abgeordneten der CDU-Fraktion einen Antrag auf Berichterstattung durch die Landesregierung zum Thema „Auswirkungen der diesjährigen langanhaltenden Trockenheit auf die Land- und Forstwirtschaft und den Wasserhaushalt in Baden-Württemberg“. Zielrichtung des Antrages ist es, Auskunft über die Folgen des Dürresommers auch auf die Wasserversorgung im Land zu erhalten. „In diesem Jahr haben die landwirtschaftlichen Flächen und unsere Wälder wegen der Trockenheit sehr leiden müssen. Als Politik haben wir durch die finanziellen Hilfen den Bewirtschaftern wesentlich Unterstützung zugesagt. Allerdings stellt sich jetzt die Frage nach den Folgen für die zumeist zentrale Wasserversorgung in unserem Land. Wir müssen Wasser als Lebensmittel Nr. 1 in unseren Fokus nehmen“, sagte Karl Rombach MdL.
Der sog. Dürresommer 2018 hatte schwerwiegende Folgen für die Forst- und Landwirtschaft. Das Land hat in Zusammenarbeit mit dem Bund kurzfristig finanzielle Hilfen für betroffene Betriebe ermöglicht. So haben in Baden-Württemberg bislang 300 Landwirte staatliche Hilfen beantragt. Weitere Antragsstellungen sind noch zu erwarten, da im Jahr 2019 die Möglichkeit besteht, Mittel zum zusätzlich notwendigen Futterzukauf zu beantragen. Mit Blick auf die Ereignisse dieses Jahres besteht die grundsätzliche Notwendigkeit, die Folgen solcher Wetterereignisse für die kommenden Jahre auch mit Rücksicht auf die Forstwirtschaft in den Blick zu nehmen, um bereits heute wichtige Handlungsfelder für die Zukunft zu identifizieren. Karl Rombach erklärte dazu: „Als ehemals praktizierender Landwirt habe ich mich in diesem Sommer besonders um die schnelle Realisierung der finanziellen Unterstützung für unsere Landwirte eingesetzt. Es war richtig und wichtig, dass im Zusammenspiel von Land und Bund die Hilfen so unbürokratisch wie möglich den Betrieben zugekommen sind. Ich danke hierbei allen, die daran mitgewirkt haben.“
 
Zudem kann die lange Trockenheit auch Auswirkungen auf die bestehende Wasserversorgung im Land haben. Durch die überwiegend zentrale Wasserversorgung im Land ergeben sich hierbei Fragen nach den Konsequenzen für diesen zentralen Bereich der Daseinsvorsorge. Dabei ist vor den Hintergrund des klimatischen Wandels und der Anstrengungen der Klimakonferenz in Kattowitz zu hinterfragen, welche Anstrengungen im Land Baden-Württemberg kurz- und langfristig unternommen werden müssen, um die Sicherstellung der Wasserversorgung für die Bevölkerung zu garantieren. „Wir sollten nicht vergessen, dass der Wald ein wesentlicher Wasserspeicher ist. Geht es dem Wald schlecht, geht über kurz oder lang auch unserer Wasserversorgung schlecht. Daher erwarte ich auch von uns als Politik, dass zukünftig ein Augenmerk auf die Wasserversorgung gelegt wird. Wir müssen schon heute fragen, ob zentrale Strukturen in der Wasserversorgung die zeitgemäße und zukünftigen Antworten auf die Fragen der Wasserversorgung von morgen sind“, stellt Karl Rombach MdL abschießend fest.