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07.03.2019
Rombach zu flankierende Maßnahmen zum Luftreinhalteplan Freiburg: Lieferverkehr von und nach Schonach muss freie Fahrt haben
Pressemitteilung
Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) erklärt in einer Nachricht an Bürgermeister Frey von Schonach: „Für mich ist klar, dass gute Verkehrsverbindungen für den Lieferverkehr absolut notwendig sind für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmen. Deshalb stehe ich in dieser Frage fest an der Seite meiner Heimatgemeinde.“
Rombach, der im Landtag dem Verkehrsausschuss vorsitzt, hat sich mit dem Regierungspräsidium Freiburg und dem Landratsamt Schwarzwald-Baar in Verbindung gesetzt. Er berichtet: „Am 15. März 2019 ist eine Besprechung im Regierungspräsidium angesetzt, wo unter anderem mit dem Vertreter des Schwarzwald-Baar-Kreises verschiedene Maßnahmen besprochen werden sollen.“ Die Anordnung einer möglichen Sperrung der L 109  zwischen Schonach und  Oberprechtal sowie der L 173 zwischen Furtwangen (Neueck) und Gutach-Bleibach für Verkehr über 12 t würde dann durch das Landratsamt erfolgen.
 
Ziel der diskutierten Maßnahmen sei die Eindämmung des Freiburger Ausweichverkehrs über Landstraßen im Schwarzwald-Baar-Kreis, so Rombach. Es sei vorgesehen, dass für den Ziel- und Quellverkehr in der Umgebung die Durchfahrt möglich sein soll. „Damit soll sichergestellt werden, dass der Lieferverkehr von und zu den Unternehmen bei uns freie Fahrt hat“, erklärt Rombach
 
Rombach berichtet, was er vom Landratsamt erfahren hat: Wegen der Erweiterung der Umweltzone Freiburg auf die B 31 sollen Anwohner des Gottertals und des Simonswäldertals Ausweichverkehr befürchtet haben, insbesondere Schwerlastverkehr. Bei Gesprächen im Regierungspräsidium Freiburg sei dann wohl aufgefallen, dass auch der Schwarzwald-Baar-Kreis von Ausweichverkehr betroffen sein könnte, da die L 173 im Schwarzwald-Baar-Kreis im Bereich Neueck beginne und die L 109 zwischen Schonach und dem Prechtal auch eine Ost-West-Verbindung darstelle, was der Schwerverkehr als Ausweichstrecke benutzen könnte. Anfänglich sei die L 109 jedoch für die Sperrungen nicht vorgesehen gewesen. 
 
Rombach berichtet weiter: Das Regierungspräsidium Freiburg habe darauf hingewiesen, dass es die Sperrungen für den durchgehenden Schwerverkehr im Verlauf der Ost-West-Landesstraßen im Schwarzwald  wünsche und die örtlichen Straßenverkehrsbehörden dafür zuständig seien. Das Regierungspräsidium Freiburg sei offenbar davon ausgegangen, dass diese flankierenden Maßnahmen bei allen Betroffenen auf große Zustimmung stoßen werde, wie das Landratsamt Rombach mitteilte.
 
„Das Landratsamt hat mir versichert, dass bei allen Varianten, die zur Eindämmung des Ausweichverkehrs diskutiert werden, Ziel- und Quell-Verkehr selbstverständlich ausgenommen sein sollen“, erklärt Rombach. Das bedeute: Schwerlastverkehr von und nach Schonach und Umgebung solle nicht von einer Sperrung betroffen sein.
 
Rombach schließt: „Es dürfen keine Schwierigkeiten für die Schonacher Unternehmen entstehen! Falls jedoch Nachteile für Schonach entstehen sollten, will ich mich mit aller Energie einsetzen, um diese abzuwenden.“