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05.04.2019
Rombach: Herausforderungen für die Automobilzulieferer anpacken
Pressemitteilung
Schwarzwald-Baar-Heuberg. Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) ruft dazu auf, die Herausforderung anzupacken, vor der die Automobilzulieferer-Region Schwarzwald-Baar-Heuberg angesichts des Wandels in der Automobilwirtschaft steht. Rombach, der im Landtag dem Verkehrsausschuss vorsitzt, antwortete auf ein Schreiben von IHK, Handwerkskammer und des Clusters Zerspanungstechnik.
IHK-Präsidentin Hakenjos-Boyd, Handwerkskammer-Präsident Reiner und der Vorsitzende des Clusters Zerspanungstechnik Hell würden zu Recht den negativen Tenor in der Diesel-Debatte anmahnen. Rombach schreibt: „Es ist nicht hilfreich, wenn eine Spitzentechnologie unkritisch heruntergemacht wird.“ Stattdessen sei ein „konstruktives Fahrwasser“ notwendig, wie IHK, Handwerkskammer und das Cluster Zerspanungstechnik es in ihrem Brief beschrieben, damit Wirtschaft und Forschung auch weiterhin praktikable und bezahlbare Mobilitätslösungen entwickeln und anbieten könnten, so Rombach. Auf solch einem konstruktiven Weg könne die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen und die Sicherung der Arbeitsplätze in der Region erreicht werden.
 
Wasserstoff und Synthetische Kraftstoffe
 
Wahlkreisabgeordneter Rombach führt zurzeit Gespräche, wie die Wasserstofftechnologie für die Region nützliche Effekte erzielen könnte. Auch mit der IHK fand bereits ein Termin statt. Rombach begrüßt und unterstützt den Einsatz der Landesregierung zur Erforschung synthetischer Kraftstoffe, die das Potential haben könnten, eine innovative, umweltfreundliche und ressourcenschonende Weiterentwicklung der  Verbrennungstechnologie zu ermöglichen.
 
„Das Wissen und das Können der Unternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg stellen ein gewaltiges Potential dar, mit dem diese Herausforderungen offensiv angepackt werden können“, schreibt Rombach. Wie die gesamte CDU-Landtagsfraktion stehe er zur Technologieoffenheit in der Automobilwirtschaft. Die verschiedenen Antriebstechnologien müssten ihren Nutzen und ihre Machbarkeit sowohl technisch als auch wirtschaftlich in der Praxis unter Beweis stellen, so Rombach. Das entspräche den Grundsätzen einer sozialen Marktwirtschaft.
 
Rombach MdL sieht in Veränderung und Dynamik seit jeher die Merkmale einer vitalen Wirtschaft und innovativer Forschung. „Die Mobilität befindet sich im Umbruch“, stellt Rombach fest, „Digitalisierung, verschiedene Antriebstechnologien und verschiedene Kraftstoffe, neue Mobilitätskonzepte werden den Verkehr verändern. Die Elektromobilität erfährt gerade eine starke öffentliche Wahrnehmung. Ob sie sich am Massenmarkt durchsetzen wird, muss sich zeigen.“ Gerade bei der Wasserstofftechnologie und dem Einsatz von synthetischen Kraftstoffen sieht der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Möglichkeiten, die es auszuloten gelte, auch angesichts der Anforderung, den CO2-Ausstoss der Flotten zu reduzieren. Hybridantriebe könnten die Stärken verschiedener Antriebsformen verbinden.
 
„Der Wandel in der Automobilwirtschaft ist eine Herausforderung für unsere Region mit ihren zahlreichen Automobilzulieferern. Es gilt, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke zu sichern. Ich werde mich für die Belange unserer Region mit aller Kraft einsetzen“, erklärt Rombach.

Antwortschtreiben von Karl Rombach MdL