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23.05.2019
Rombach befürwortet Änderung Bundesnaturschutzgesetz
Raubtier Wolf
Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) erklärt zum Beschluss des Bundeskabinetts vom 22.5.2019 über einen Gesetzentwurf, nach dem Wölfe künftig leichter abgeschossen werden können, wenn sie Schafe und andere Nutztiere reißen: „Mit dem von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf wird die Rechtssicherheit bei der Entnahme von Wölfen gestärkt.“ Rombach befürwortet die geplanten Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz, die dem Schutz der Weidetierhalter und der Bevölkerung insbesondere dort dienen, wo Wölfe bereits dicht an Wohngebiete herangekommen sind.
 
„Die geplanten Änderungen weisen in die richtige Richtung. Wir brauchen wieder eine Sicht auf das Raubtier Wolf, die der Wirklichkeit entspricht.“ Nach den geplanten Regelungen könnten Wölfe aus einem Rudel ohne klare Bestimmung entnommen werden, welcher Wolf den Schaden verursacht hat. „Das kann auch die Tötung eines ganzen Rudels bedeuten“, so Rombach, „Gerade für Regionen in Deutschland, in denen Rudel bestehen, sind die geplanten Änderungen eine wirkliche Erleichterung.“ 
 
Ebenfalls sähe der Entwurf ein Fütterungsverbot für Wölfe vor. „Zudem müssen die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörden künftig Wolfsmischlinge aus der Natur entnehmen, um die Einbringung von Haustiergenen in die Wildtierpopulation zu unterbinden“, erklärt Rombach.