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14.06.2019
Rombach (CDU) begrüßt öffentliche Aufmerksamkeit für gemeinsame Initiative mit Off Road Kids
Pressemitteilung

Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) begrüßt die gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit für seine gemeinsam mit der Stiftung Off-Road-Kids in Bad Dürrheim gestartete Initiative zur Abschaffung der gegenwärtigen Regelung zur Kostenbeteiligung von Heimkindern im Erwerbsalltag. Nachdem die Thematik Mitte Mai zunächst von der lokalen Presse aufgegriffen worden war, berichteten nun auch Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten in ihren Ausgaben vom 13.06.2019 von der Unterstützung Rombachs für das Anliegen der Off-Road-Kids.

„Die für junge Menschen höchst demotivierende Ungerechtigkeit 75 Prozent des Nettolohns als Beteiligung für die Heimunterbringung abgeben zu müssen, muss ein Ende haben“, sagt Rombach. In einem Brief an Finanzministerin Sitzmann hatte Rombach bereits Mitte April die Aufhebung dieser Regelung gefordert und einen Erlass zur Nichtanwendung jener Vorgaben ins Spiel gebracht. Sozialminister Lucha hatte daraufhin in einer schriftlichen Antwort an seinen Landtagskollegen die fehlende Handhabe des Landes in dieser Sache ausgeführt und sich für eine rasche Änderung der 75%-Regelung ausgesprochen, die vom Bund in Angriff genommen werden müsse.
 
In seiner Ausführung betonte Lucha aber auch, dass ein von Rombach vorgeschlagener Nichtanwendungserlass nicht zielführend und „leider kein geeigneter Weg für eine schnelle Änderung in dieser Sache“ sei und daher der Bund in der SBG VIII-Reform in dieser Angelegenheit nachjustieren müsse. Rombach ist daher auch an einer größeren bundesweiten Aufmerksamkeit für das Thema interessiert. „Es gilt dem berechtigten Anliegen der Off-Road-Kids-Stiftung den nötigen Nachdruck zu verleihen, damit der Bundesgesetzgeber einschreitet. Es braucht eine klare und einheitliche Regelung, die sicherstellt, dass sich auch für die jungen Menschen Leistung wieder lohnt“, so Rombach.