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26.07.2019
Rombach (CDU): Strukturen für selbstständiges Leben im Alter
Pressemitteilung
Heute wurden weitere Projekte bekanntgegeben, die im Rahmen des Sonderprogramms Quartier durch das Ministerium für Soziales und Integration gefördert werden. Im Schwarzwald-Baar-Kreis profitieren davon die Nachbarschaftshilfe Niedereschach mit 30.000 Euro und das Projekt „Digitaler Roter Löwen“ in St. Georgen mit 29.600 Euro.

Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) freut sich mit den Gemeinden Niedereschach und St. Georgen über die Aufnahme in das Förderprogramm 2019. „Das Sonderprogramm Quartier ist Bestandteil der Landesstrategie Quartier 2020. Im Rahmen dieser Strategie unterstützt das Land Städte, Gemeinden, Landkreise und zivilgesellschaftliche Akteure bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung. Ziel ist die Gestaltung lebendiger Quartiere – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen“, sagt Karl Rombach.

 

In Niedereschach soll eine Nachbarschaftshilfe als eingetragene gemeinnützige Genossenschaft in Zusammenarbeit mit der Kommune und in Kooperation mit den Kirchengemeinden, Vereinen und Institutionen vor Ort gegründet werden. Dadurch soll das Dienstleistungsangebot für Senioren und das generationenübergreifende Miteinander sowie das Leben in der eigenen Häuslichkeit gestärkt werden. Mit dem Projekt „Digitaler Roter Löwen“ in St. Georgen soll eine App entstehen, die Senioren bei einer besseren Vernetzung in der Nachbarschaft hilft und über Unterstützungsangebote informiert. Menschen in den Randgebieten sollen so auch für Angebote in der Kernstadt gewonnen werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Aufrechterhaltung des selbstständigen Lebens bis ins hohe Alter.

 

Mit ihrem Abschlussbericht hat die Enquete-Kommission Pflege des Landtags dem Parlament und der Regierung einen umfassenden Katalog an Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. „Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner setzen wir uns nun dafür ein, dass diese Empfehlungen sukzessive umgesetzt werden. Ein wichtiges Handlungsfeld ist dabei die Quartiersentwicklung, damit möglichst viele Menschen an ihrem Wohnort oder in Wohnortnähe alt werden können. Dazu müssen im jeweiligen Quartier verschiedene Formen der Betreuung und Pflege vorhanden und gut miteinander vernetzt sein. Mit Blick auf gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land, müssen solche Angebote in einer hinreichenden Dichte auf kommunaler Ebene entstehen“, erläutert Rombach. Angesichts des demografischen Wandels wird der bedarfsgerechten Gestaltung des sozialräumlichen Umfelds der pflegedürftigen Menschen und der wirksamen Unterstützung deren pflegender Angehöriger in den nächsten Jahren zentrale Bedeutung zukommen. Im anstehenden Doppelhaushalt wird die Landesregierung einen Schwerpunkt bei der Förderung bedarfsgerechter pflegerischer Versorgungsstrukturen setzen, so Rombach.