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27.08.2019
Rombach: Ausbau der Gäubahn muss im Zeitplan bleiben
Pressemitteilung
Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) hat sich bezüglich der Verzögerungen beim Ausbau der Gäubahn und der bisher noch nicht ermöglichten Direktverbindung von Stuttgart nach Zürich mit Intercity-Zügen erneut an die Deutsche Bahn gewandt, um den aktuellen Sachstand zu erfragen.
„Bereits im Februar 2019 sind die politischen Mandatsträger entlang der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen von der Deutschen Bahn darüber informiert worden, dass die angestrebte Direktverbindung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 nicht an den Start gehen kann. Grund dafür sind Verzögerungen und eine länger benötigte Zeit für Entwicklung und Zulassung der auch in der Schweiz genehmigten Version des Zugbeeinflussungssystems ETCS durch den Fahrzeughersteller Bombardier“, sagt Rombach. Auf seine Nachfrage hin, habe der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für das Land Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, die Einhaltung des nun für Dezember 2020 geplanten voraussichtlichen Betriebsstarts der Direktverbindung bestätigt. „Die Planungen der Deutschen Bahn sehen weiterhin eine Betriebsaufnahme der direkten Verbindung von Stuttgart-Singen-Zürich im Fahrplan 2021 vor. Der Fahrzeughersteller habe den Zeitpunkt nochmals bestätigt“ sagt Rombach.

 

Nachdem im April 2019 die Finanzierungsvereinbarung für den Streckenabschnitt Horb-Neckarhausen zwischen Bund und der DB Netz AG unterzeichnet worden war, sei die Bahn derzeit mit der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen beschäftigt. „Die Ausschreibung für den Streckenabschnitt ist für das 1. Quartal 2020 vorgesehen, die bauliche Umsetzung für die Jahre 2022 und 2023“, berichtet Rombach. Des Weiteren, so die Auskunft von Thorsten Krenz, werde aktuell zwischen dem Land Baden-Württemberg, dem Bundesamt für Verkehr (BAV) der Schweiz und der DB eine Gesamtkonzeption für die zukünftigen Verkehre auf der Gäubahn erarbeitet. Zwei Studien lägen hierzu vor, die einerseits den Betrieb der Fernverkehrszüge mit Neigetechnik und andererseits im konventionellen Betrieb untersuchten. Zur besseren Abstimmung mit den beteiligten Stellen des BMVI und des Bundesamts für Verkehr (BAV) der Schweiz würden diese nun harmonisiert, um sie als valide Bewertungsgrundlage nutzbar zu machen.

 

„Es ist logisch, dass zunächst bei Ausbau- und Neubaumaßnahmen alle Regeln der Technik und die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden müssen. Dennoch kann ich an alle Beteiligten nur appellieren, angestrebte Zeitpläne so gut als möglich einzuhalten, damit es zu notwendigen Verbesserungen und einer möglichst raschen Realisierung des Ausbaus der Gäubahn kommt“, erklärt Rombach.