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23.07.2020
Rombach (CDU): Hilfsmittel für Busunternehmen wichtig für das Überleben
Pressemitteilung
Das Familienunternehmen Petrolli Reisen aus Niedereschach-Fischbach besteht seit über 90 Jahren. Die Corona-Krise hat die Tourismuswirtschaft hart getroffen. Die Hilfsprogramme und Rettungsschirme von Land und Bund waren ein wichtiger Schritt. Vor Ort hat sich Karl Rombach über die aktuelle Situation des Unternehmens informiert.

„Seit Mitte Juni geht es im Tourismusgewerbe nur bruchstückhaft vorwärts. Auch ein Traditionsunternehmen wie das der Familie Petrolli ist davon nicht unberührt und muss dies erst einmal verkraften. Damit die touristische Infrastruktur erhalten bleiben kann, sind die Hilfsprogramme und Rettungsschirme von Land und Bund ein wichtiger Schritt. Das Wichtigste ist, dass das Geld auch vor Ort ankommt“, berichtet Rombach von dem etwa einstündigen Gespräch.

 

 

 

„Ich schätze den Einsatz, den die Landes- und Bundesregierung für Unternehmen wie unseres erbringt. Ohne diesen finanziellen Kraftakt stünde es schwierig um die Busunternehmen“, sagt Geschäftsführer Dieter Petrolli, ein Großteil dessen 38 Mitarbeiter sind derzeit in Kurzarbeit. Die Landesregierung hatte Ende Juni einen Rettungsschirm in Höhe von 40 Millionen Euro für Busunternehmen beschlossen. Hierbei werden für jedes Unternehmen einmalige Zuschüsse pro Reisebus in Höhe von bis zu 18.750 Euro gewährt. Finanziert wird dies aus Landesmitteln. „Leider sind die Hilfsprogramme von Land und Bund derzeit noch nicht kompatibel, da sie unterschiedliche Kriterien für die Hilfszahlungen zu Grunde legen. Doch entscheidend ist, dass die Hilfe kommt, damit die Unternehmen und Arbeitsplätze vor Ort erhalten bleiben“, sagt Rombach.

 

 

 

Die allermeisten der aktuell 15 Reisebusse und 2 Anhänger des Unternehmens Petrolli stehen derzeit auf dem Betriebshof. Von großen Reisen mit vielen Personen wird derzeit noch Abstand genommen. „Wichtig für uns als Unternehmer ist und bleibt, kreativ und möglichst vielseitig auf Herausforderungen zu reagieren. So finden wir als Firma Petrolli in der zunehmenden Nachfrage der Oldtimerbusse, die gerne für Familienausflüge, Wochenendausfahrten oder kleine Festivitäten gebucht werden, wenigstens einen kleinen Lichtblick“, sagt Dieter Petrolli. „Der direkte Austausch mit den Unternehmen vor Ort ist fester Bestandteil meiner Wahlkreisarbeit. Ich hoffe, dass die äußeren Einflüsse eine Entspannung der Lage möglichst bald wieder zulassen“, so Rombach.