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08.02.2021, 09:20 Uhr
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) auf Abschiedsbesuch in Königsfeld
Pressemitteilung
Seit 2006 vertritt Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) den Wahlkreis Villingen-Schwenningen im Landtag von Baden-Württemberg. Nach 15 Jahren als Mandatsträger wird er am 14. März 2021 nicht erneut für das Parlament kandidieren. Ein enger Austausch mit den Menschen, den Städten und Gemeinden seines Wahlkreises war Rombach immer ein Herzensanliegen gewesen, welches er in den vergangenen 15 Jahren regelmäßig pflegte. In diesen Wochen ist Landtagsabgeordneter Rombach in seinem Wahlkreis 54 unterwegs, um sich von den Bürgern stellvertretend bei ihren Bürgermeistern mit einem herzlichen Dankeschön für die vergangenen 15 konstruktiven Jahre zu bedanken und zu verabschieden.

 

Bürgermeister Fritz Link (links) und Karl Rombach MdL.
Vor wenigen Tagen hat Rombach Bürgermeister Fritz Link in der Gemeinde Königsfeld besucht. Der 6.000-Einwohner-Kurort im nördlichen Schwarzwald-Baar-Kreis geht auf eine Gründung der Herrnhuter Brüdergemeinde zurück und ist somit der jüngste Ort im Landkreis. Als Heilklimatischer und Kneippkurort ist er ein ausgewiesenes touristisches Zentrum der Region. Mit den Zinzendorfschulen, die Königsfeld zudem zum zweitgrößten Privatschulstandort in Südbaden machen, stand Rombach jährlich im Austausch. 2009 wurde das Albert-Schweitzer-Haus als literarische Gedenkstätte anerkannt. Karl Rombach hatte sich im persönlichen Gespräch mit Kunstminister Peter Frankenberg (CDU) dafür eingesetzt. Auch direkt mit der Gemeindeverwaltung hat Rombach im Laufe der Jahre stets eine enge und persönliche Kommunikation gepflegt und sich dabei als zuverlässiger Ansprechpartner den Belangen der Gemeinde angenommen.

 

Über die Jahre hinweg hat Königsfeld, auch verbunden mit Zuschüssen aus verschiedenen Förderprogrammen des Landes, seine touristische, wirtschaftliche und städtebauliche Infrastruktur ausgebaut. 2010 erhielt Königsfeld für den Neubau des Kurmittelhauses als Zentrum für Komplementärmedizin Landesgelder in Höhe von 200.000 Euro. Auch für die Sanierung der Ruine Waldau sind 2014 mehrfach Landesmittel geflossen, insgesamt mehr als 200.000 Euro. Aus dem Denkmalförderprogramm des Landeswirtschaftsministeriums wurde 2018 die Dachsanierung der Evangelischen Nikolauskapelle in Königsfeld-Buchenberg mit 62.510 Euro bezuschusst. Königsfeld wurde zudem als „TOP-Kurort 2019“ ausgezeichnet, die Albert-Schweitzer-Klinik als „TOP-REHA-Klinik im Kardiologischen Fachbereich“ in Baden-Württemberg.

 

 

Der Umwelt-, und Naturschutzaspekt spielt in Königsfeld eine große Rolle, was Rombach immer begrüßte. 1997 wurde Königsfeld erste NABU-Naturwaldgemeinde, der Kurort wurde 2009 Preisträger der Solar Community und bekam 2016 als bisher einzige Gemeinde im Schwarzwald-Baar-Kreis den European Energy Award für seine Anstrengungen in der Klimaschutzpolitik verliehen. 2012 hatten die Vorarbeiten für die Zertifizierung als energiesparende Gemeinde begonnen, nach dreijähriger intensiver Analyse und Umsetzung zahlreicher Projekte erhielt Königsfeld in der Prüfung 62 % der möglichen Punkte. Königsfeld ist mit der Durchführung eines Biodiversitätschecks und eines Zielartenkonzepts samt Renaturierungsmaßnahmen zudem Modellgemeinde für biologische Vielfalt.

 

„Es war mir eine Freude in den vergangenen 15 Jahren St. Georgen im Landtag von Baden-Württemberg zu vertreten und mit meinem Netzwerk in der Landespolitik weiterzuhelfen. Ich hoffe, dass die Wähler am 14. März meinem Nachfolgekandidaten der CDU im Wahlkreis 54, Raphael Rabe, ebenso die Chance hierzu ermöglichen“, so Rombach abschließend.