Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
17.02.2021, 11:34 Uhr
Bad Dürrheim erhält 800.000 Euro aus der Stabilisierungshilfe für kommunale Thermen und Mineralbäder - Rombach freut sich
Pressemitteilung
Karl Rombach (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) teilt am heutigen Mittwochmorgen mit, dass die Stadt Bad Dürrheim die höchstmöglichste Förderung in Höhe von 800.000 Euro aus der Stabilisierungshilfe des Landes für kommunale Thermen und Mineralbäder erhält.

„Die gegenwärtige und immer noch andauernde Corona-Krise mit ihren zahlreichen Schließungen hat insbesondere auch die kommunalen Thermen und Mineralbäder sehr stark getroffen. Der gewährte Zuschuss in Höhe von 800.000 Euro dient dem teilweisen Ausgleich der finanziellen Schäden durch die Corona-bedingten Einschränkungen für die Zeit von März bis September im vergangenen Jahr“, sagt Landtagsabgeordneter Rombach.
„Ich freue mich, dass Bad Dürrheim den höchstmöglichen Fördersatz diesbezüglich am heutigen Mittwoch erhalten hat und danke Herrn Tourismusminister Guido Wolf für seinen Einsatz und diese Unterstützung von Seiten des Landes.“

 

Hintergrundinformation:

 

Die Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg sind für den Tourismus im Land von großer Bedeutung. Sie erwirtschafteten in Baden-Württemberg bis 2019 jährlich einen Bruttoumsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. Die Heilbäder und Kurorte sind in besonderem Maße von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Dem will das Tourismusministerium mit einem Investitionsprogramm „Heilbäder“ mit einem Volumen von mehr als 15 Millionen Euro begegnen: Als eine Maßnahme stellt die Landesregierung durch das Tourismusministerium 15 Millionen Euro als Stabilisierungshilfe für die Thermen und Mineralbäder betreibenden Kommunen zur Verfügung. Diese sind zunächst auf die Verluste im Zeitraum von März bis September 2020 ausgerichtet (da für die Zeit ab November der Bund eigene Hilfen für die betroffenen Branchen angekündigt hat). Die Kommunen können bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen Stabilisierungshilfen von jeweils bis zu 800.000 Euro erhalten. Es wurden bislang insgesamt 23 Anträge von Antragsberechtigten Kommunen eingereicht. Es konnten bislang 15 Anträge mit einem Bewilligungsvolumen von rund 9 Millionen Euro bewilligt werden. Zudem fördert das Tourismusministerium eine Marketingkampagne der Heilbäder und Kurorte Marketing Baden-Württemberg GmbH (HKM) unmittelbar für die Zeit des Wiederanlaufens nach dem Lockdown mit 300.000 Euro. Diese Kampagne zielt insbesondere auf Gäste aus den unmittelbaren Nachbarländern Schweiz und Frankreich (dort insbesondere Elsass) ab.