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03.03.2021, 10:53 Uhr
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) auf Abschiedsbesuch bei Südwestmetall - Wirtschaft und Politik auf Augenhöhe
Pressemitteilung
Seit 2006 vertritt Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) den Wahlkreis Villingen-Schwenningen im Landtag von Baden-Württemberg. Nach 15 Jahren als Mandatsträger wird er am 14. März 2021 nicht erneut für das Parlament kandidieren. Um eine angemessene Repräsentation und Vertretung seines Wahlkreises und der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Landtag sicherzustellen, hat Rombach stets einen engen Austausch mit den kommunalen Gebietskörperschaften, aber auch der Wirtschaft, Arbeitgebern und Arbeitnehmern gepflegt. Ein besonderes Augenmerk richtete Rombach dabei auf das unternehmerische Wirken vor Ort zum Wohle des Standorts und einer guten Entwicklung des Arbeitsmarkts. Metall- und Elektroindustrie spielen in der Region eine zentrale Rolle. Im Rahmen seiner Abschiedstour durch den Wahlkreis hat sich Rombach mit Markus Fink, dem Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau von Südwestmetall getroffen.
Markus Fink, Geschäftsführer Südwestmetall Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau (links) und Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen, rechts). Foto: Büro Rombach.
Bei dem Gespräch in Villingen-Schwenningen stand vor allem die Zukunft der Industriearbeitsplätze in der Zeit nach Corona, aber auch in Hinblick auf Transformationsprozesse, etwa in der Automobilindustrie oder der fortschreitenden Digitalisierung im Mittelpunkt. „Die Wirtschaft als Ganzes und die metallverarbeitende Industrie im Besonderen stehen vor enormen Herausforderungen. Die Pandemie setzt die Betriebe dabei zusätzlich unter Druck. Als Politik müssen wir einen vernünftigen Rahmen setzen, der die Unternehmen in einer positiven Entwicklung bei der Erfüllung von Zukunftsaufgaben unterstützt und den Rücken stärkt. Wir müssen dabei auch darauf achten Bürokratie und Belastungen abzubauen, um die Möglichkeiten eines erneuten Aufschwungs nicht zu blockieren. Ich habe großes Vertrauen in die Kräfte des freien Unternehmertums und bin immer wieder erstaunt, wie positive Entwicklungen durch Innovation und Kreativität ermöglicht werden“, sagt Rombach. Die Frage nach alternativen und regenerativen Antriebstechnologien sei nicht nur für die klimafreundliche Mobilität der Zukunft, sondern auch für die Zukunft der Arbeitsplätze entscheidend. „Die Politik muss hier unterstützend und begleitend tätig sein, den Transformationsprozess in der Automobilindustrie aber technologieoffen angehen. Mit meiner Initiative zur Gründung der Wasserstoff-Region Schwarzwald-Baar-Heuberg habe ich die wichtigen Akteure der Region an einen Tisch geholt. Gemeinsam zeigen wir Wege auf, wie der Transformationsprozess vor Ort gelingen kann“, so Rombach.  

 

Die Politik müsse der Wirtschaft auf Augenhöhe begegnen und auf ihre Belange eingehen. Die Auswirkungen politischer Entscheidungen zeigten sich unmittelbar vor Ort in den Betrieben, daher sei eine zukunftsorientierte und standortfreundliche Wirtschaftspolitik ein entscheidender Faktor für den Erhalt und die Qualität von Arbeitsplätzen. „Bildung und Weiterbildung sind Grundpfeiler für die Fachkräfte von morgen. Ebenso wichtig ist die Bereitstellung von digitaler Infrastruktur, damit auch wirklich alle Produktionsstätten an das schnelle Internet angeschlossen sind. Wirtschaft und Arbeit brauchen Freiräume und nur gemeinsam mit der Wirtschaft, nicht gegen die Wirtschaft, gelingt uns die Gestaltung der Zukunft. Der größte Fehler ist nun, über Steuererhöhungen als Weg aus der Krise nachzudenken“, so Rombach abschließend.