Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Archiv
17.05.2019
Rombach (CDU): Präsenz der Post vor Ort muss erhalten werden
Pressemitteilung - Gespräch mit dem regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post AG
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) befindet sich in regelmäßigem Austausch mit den Kommunen seines Wahlkreises und setzt sich dabei vor allem für den Erhalt bzw. den Ausbau der notwendigen Infrastruktur ein. In einem Gespräch mit Martin Fichtner, regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post AG für Baden-Württemberg, brachte er die Anliegen mehrerer Bürgermeister des Schwarzwald-Baar-Kreises bezüglich der Präsenz der Deutschen Post vor Ort zur Sprache. 
Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) mit Martin Fichtner, regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post AG (links im Bild), im Stuttgarter Landtag. Quelle: Büro Rombach.
„Häufig werden im Ländlichen Raum, so auch in einigen Kommunen des Schwarzwald-Baar-Kreises, die Briefkästen nur einmal täglich geleert. Auch bestehen hier und da Befürchtungen, dass die letzte Annahmestelle in der Gemeinde von einer Schließung bedroht sein könnte. Die reale Präsenz von Mitarbeitern der Deutschen Post vor Ort ist ein berechtigtes Anliegen der Bürger, gerade in kleineren Gemeinden“, erläutert Karl Rombach. Die Ersetzung von Mitarbeitern durch digitale Ansprechpartner sei nicht zielführend. 
 
Martin Fichtner betonte, dass sich die Leerung von Briefkästen nach der Inanspruchnahme richte und alle Sendungen, die vor den angegebenen Leerungszeiten eingeliefert werden, noch am selben Tag bearbeitet und weiterbefördert werden. Er versicherte, dass die Deutsche Post ihre Verpflichtung, in Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern eine Filiale zu betreiben, ohne Wenn und Aber erfülle. Die meisten der bundesweit 13.000 Filialen werden von Einzelhändlern in ihren Geschäften betrieben. Problematisch sei es, wenn solche Geschäfte – oft aus Altersgründen- aufgegeben oder die Geschäftsräume vom Vermieter gekündigt würden. Die Deutsche Post bemühe sich dann um schnellstmögliche Erörterung praktischer Lösungsansätze und spreche dabei auch mit den Gemeinden. Konkret betroffen sei hiervon etwa die Gemeinde Dauchingen, deren Postfiliale zum 30. Juni 2019 schließen muss. Die Vertriebsleitung der Deutschen Post sei hier bereits auf der Suche nach einem neuen Partner. Für den lokalen Einzelhandel sei das eine Chance für ein lukratives zusätzliches Standbein.
 
Martin Fichtner sicherte Karl Rombach zu, das Gespräch mit den Bürgermeistern vor Ort zu suchen. Auch setze er sich für den Wunsch des Gemeinderats der Gemeinde Triberg nach einer öffentlichen Vorstellung des neuen Verteilzentrums im Gewerbegebiet Adelheid gerne ein. "Die Präsenz der Post vor Ort ist für die Menschen eine Notwendigkeit. Ich werde mich weiter mit aller Kraft für eine lebenswerte Infrastruktur in den Gemeinden einsetzen“, sagt Karl Rombach.