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31.05.2019
Rombach: Gute Ausbildung für Forstwirte im Nebenerwerb
Pressemitteilung
Königsfeld im Schwarzwald. Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) schlägt die Einrichtung eines Ausbildungsgangs zum Nebenerwerbsforstwirt vor. Der Aufbau klimastabiler Wälder, wie das die Grundpflichten im Landeswaldgesetz jetzt neu vorschrieben, bedürfe forstfachlicher Kenntnisse. „Für den Forstausbildungsstandort in Königsfeld kann das ein neues Standbein sein“, erklärt Rombach.
Rombach schreibt an Peter Hauk MdL (CDU), Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: „Viele der Wälder in Baden-Württemberg werden heutzutage im Nebenerwerb bewirtschaftet und zunehmend auch von Personen, die das Erfahrungswissen der vorhergehenden Generationen im Blick auf den Wald und dessen Bewirtschaftung nicht mehr haben.“
 
„Waldbesitzern, die den Wald im Nebenerwerb bewirtschaften, soll eine gute Ausbildung angeboten werden, um die gesetzlichen Zielvorgaben umsetzen und um Erträge aus dem Wald erwirtschaften zu können. Der Ausbildungsgang Nebenerwerbsforstwirt soll vergleichbar dem bestehenden „Nebenerwerbslandwirt“ eingerichtet werden“, erklärt Rombach.
 
Bei der zeitlichen Ausgestaltung des Ausbildungsganges solle die Berufstätigkeit der Ausbildungsteilnehmer berücksichtigt werden. Rombach fordert ein Angebot an verschiedenen Standorten. Er sagt: „Die bisherigen Ausbildungsstützpunkte wie zum Beispiel Königsfeld könnten zu diesem Zweck ertüchtigt und gegebenenfalls ausgebaut werden.“ Auch die Fachkompetenz der Anstalt des öffentlichen Rechts, die künftig den Staatswald bewirtschaften wird, könnte in dieser Ausbildung einfließen, ebenso das Wissen der Forstlichen Versuchsanstalt und des Kompetenzzentrums Karlsruhe.
 
„Insbesondere da die Forstverwaltungsreform zahlreiche Änderungen und auch neu Zielvorgaben für die Waldbewirtschafter bringt, halte ich es für geboten, die fachliche Ausbildung der zahlreichen nebenerwerblichen Waldbewirtschafter zu stärken“, so Rombach.